Nikon NIKKOR Z DX 24mm f/1.7
229,90 € · Stand 2026-09-11
Details ansehenObjektive nach Bajonett
Das erste Objektiv nach dem Kit ist an Nikon Z 30, Z 50 und Z fc eine lichtstarke Festbrennweite: das NIKKOR Z DX 24mm f/1.7 für den Alltag oder das NIKKOR Z 40mm f/2 für Portraits. Wer eine Vollformat-Kamera wie die Z 6II oder Z 8 hat, greift zum NIKKOR Z 50mm f/1.8 S. Für Reisen mit nur einem Objektiv ist das NIKKOR Z DX 18-140mm VR die Wahl an APS-C. Alle Nikon Z Objektive passen an alle Nikon Z Kameras, der Unterschied zwischen DX und FX liegt im Bildkreis und im Ausschnitt, nicht im Bajonettanschluss.
Nikon nutzt für seine spiegellosen Systemkameras ein einziges Bajonett, den Z-Mount. Nikon nennt selbst den großen Durchmesser des Z-Bajonetts als Vorteil, weil er mehr Licht auf den Sensor lässt und lichtstarke Konstruktionen erleichtert. Das kurze Auflagemaß erlaubt außerdem den Adapter FTZ, über den F-Mount-Objektive der Nikon-Spiegelreflexkameras weiter genutzt werden können.
Innerhalb des Systems unterscheidet Nikon zwei Gruppen. NIKKOR Z DX Objektive sind für den APS-C-Sensor gerechnet, den Nikon als DX-Format bezeichnet. Sie sind kleiner, leichter und günstiger. NIKKOR Z Objektive ohne den Zusatz DX sind für Vollformat gerechnet, das Nikon FX nennt, und funktionieren an beiden Sensorformaten. Ein DX-Objektiv an einer Vollformat-Kamera schaltet diese in den DX-Crop-Modus, sodass nur ein Teil des Sensors genutzt wird.
Der Formatfaktor liegt bei Nikon bei 1,5. Ein 40 mm liefert an einer APS-C-Kamera den Ausschnitt eines 60 mm an Vollformat, das DX 24mm den eines 36 mm. Der Beitrag zu den Sensorformaten erklärt, warum der Bildwinkel wandert, obwohl die Brennweite gleich bleibt.
Die Lichtstärke ist an Nikon Z Kameras das erste Kriterium, weil das Kit-Zoom NIKKOR Z DX 16-50mm f/3.5-6.3 VR am langen Ende wenig Licht durchlässt. Eine Festbrennweite mit f/1.7 oder f/2 lässt bei gleicher Brennweite drei Blendenstufen mehr Licht auf den Sensor und stellt den Hintergrund frei. Zooms mit durchgehender Lichtstärke f/2.8 liegen dazwischen.
Beim Autofokus arbeiten alle NIKKOR Z Objektive mit der Motiv- und Augenerkennung der Nikon Z Kameras zusammen. Nikon setzt in der S-Linie Schrittmotoren ein, die laut Hersteller für Video geeignet sind. Ein Bildstabilisator, bei Nikon VR genannt, ist an Z 30, Z 50 und Z fc wichtig, weil diese Gehäuse keinen Sensor-Stabilisator haben. Die Z 6II und Z 8 stabilisieren im Gehäuse, sodass dort auch Festbrennweiten ohne VR ruhig gehalten werden. Der Beitrag zur Bildstabilisierung ordnet beide Wege ein.
Das Filtergewinde entscheidet, ob Polfilter und ND-Filter zwischen Objektiven getauscht werden können. Wer mehrere Nikon Z Objektive plant, achtet auf gleiche oder per Adapterring anpassbare Filtergewinde, sonst braucht jeder Filter mehrere Größen. Der Beitrag zu Objektivfiltern erklärt, welche Filter sinnvoll sind.
| Empfehlung | Brennweite | Blende | Für wen |
|---|---|---|---|
| NIKKOR Z DX 24mm f/1.7 | 24 mm (DX, entspricht 36 mm) | f/1.7 | Erste Festbrennweite an Z 30, Z 50, Z fc |
| NIKKOR Z 40mm f/2 | 40 mm (FX, 60 mm an DX) | f/2 | Portraits an DX, Normalbrennweite an FX |
| NIKKOR Z 50mm f/1.8 S | 50 mm (FX, 75 mm an DX) | f/1.8 | S-Linie mit Abdichtung an Z 6II und Z 8 |
| NIKKOR Z DX 18-140mm VR | 18-140 mm (DX) | f/3.5-6.3 | Ein Objektiv für die ganze Reise |
| NIKKOR Z DX 16-50mm VR (Kit) | 16-50 mm (DX) | f/3.5-6.3 | Alltag mit VR, bereits im Set |
Das Nikon NIKKOR Z DX 24mm f/1.7 ist das DX-Objektiv, das an einer Nikon Z 50, Z fc oder Z 30 am häufigsten drauf bleibt. Nikon nennt hohe Auflösung bei offener Blende, kompakte Abmessungen und geringes Gewicht. Der Ausschnitt entspricht etwa 36 mm an Vollformat und liegt damit im unaufdringlichen Alltagsbereich: Menschen in Räumen, Straße, Reise, Vlogs. Ein VR fehlt, die Lichtstärke f/1.7 gleicht das über kurze Verschlusszeiten aus.
An der Nikon Z fc passt es zudem optisch zum Retro-Gehäuse, weil es klein bleibt. Wer die Kamera ohne Sucher als Vlog-Kamera nutzt, findet im Kaufberater zur Vlog-Kamera die Einordnung der Nikon Z 30.
Das Nikon NIKKOR Z 40mm f/2 ist ein Vollformat-Objektiv, das an DX wie ein 60 mm wirkt und damit in den Portraitbereich rückt. Nikon empfiehlt es für natürliche Porträts, Interviews und Tutorial-Videos und verweist darauf, dass sich Porträtierte natürlicher verhalten, wenn kein großes Objektiv vor ihrem Gesicht steht. Es ist auffallend günstig für eine lichtstarke Festbrennweite und klein genug für Filmaufnahmen aus der Ego-Perspektive.
An der Z 6II und Z 8 ist es die Normalbrennweite für alles, ein Objektiv für Fotografen, die den Preis niedrig und die Tasche leicht halten wollen. Wer an FX mehr Lichtstärke und Abdichtung will, geht zum 50mm f/1.8 S.
Das Nikon NIKKOR Z 50mm f/1.8 S gehört zu Nikons gehobener S-Linie. Nikon nennt zwei ED-Glas-Linsen, zwei asphärische Linsen, Nanokristallvergütung, einen Schrittmotor mit Mehrgruppenfokussierung und eine Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit. An der Nikon Z 6II und Z 8 ist es die Normalbrennweite mit dem optischen Anspruch, den die hochauflösenden Sensoren verlangen. An DX wird es zu einem 75 mm und damit zu einem Portrait-Objektiv, das deutlich mehr kostet und größer ist als das 40mm f/2.
Die S-Linie ist Nikons Gegenstück zur L-Serie bei Canon: abgedichtete Bauweise, höhere Abbildungsleistung, größere Modelle. Für Einsteiger an DX ist sie selten nötig. Der Kaufberater zu Portrait-Objektiven stellt das 50mm S neben die 50-mm-Modelle anderer Systeme.
Das Nikon NIKKOR Z DX 18-140mm VR deckt Weitwinkel bis Tele in einem Zoom-Objektiv ab. Nikon nennt es den idealen Reisebegleiter und gibt für den eingebauten Bildstabilisator bis zu fünf Blendenstufen längere Verschlusszeiten an. Der große Brennweitenbereich kostet Lichtstärke, f/3.5-6.3 ist am langen Ende dunkel. Als einziges Objektiv im Urlaub, ohne Wechseln und ohne zweite Tasche, ist es dennoch die praktischste Lösung an APS-C.
Für die Kombination mit einer Festbrennweite ist es der logische Partner: das 18-140mm für den Tag, das 24mm f/1.7 für den Abend. Wer lieber ein lichtstarkes Zoom mit f/2.8 will, findet bei Tamron und Sigma inzwischen auch Modelle für den Z-Mount, die Nikon für Fremdhersteller geöffnet hat.
An Z 30, Z 50 und Z fc sind DX-Objektive die naheliegende Wahl, weil sie klein sind und zum Gehäuse passen. FX-Objektive wie das 40mm f/2 funktionieren dort ebenfalls und behalten ihren Wert, falls später eine Vollformat-Kamera folgt. An der Z 6II und Z 8 gehören FX-Objektive ans Bajonett, DX-Objektive verschenken dort Sensorfläche.
Die Auswahl an DX-Objektiven ist bei Nikon kleiner als bei Sony E oder Canon RF, weil das Z-Bajonett jünger ist. Das relativiert sich dadurch, dass alle FX-Objektive mitzählen und Tamron sowie Sigma den Z-Mount bedienen. Wer eine große Auswahl an günstigen Fremdherstellern als Hauptkriterium hat, vergleicht mit den Objektiven für Sony E-Mount.
Ein zweites Zoom mit ähnlichem Bereich wie das Kit bringt keinen Fortschritt. Objektive der S-Linie mit f/1.2 oder f/2.8-Zooms für Vollformat sind an einer Z 50 überdimensioniert und verschieben Gewicht und Preis in eine Klasse, die der APS-C-Sensor nicht braucht. Der Adapter FTZ ist nur sinnvoll, wenn F-Mount-Objektive bereits vorhanden sind. Ein VR-Objektiv ist bei kurzen Festbrennweiten mit offener Blende kein Kaufkriterium.
Die Preise der Nikon Z Objektive stehen tagesaktuell auf den Produktseiten. Bei Nikon lohnt der Blick auf die exakte Bezeichnung: DX ist APS-C, ohne DX ist Vollformat, S steht für die gehobene Linie, VR für den Bildstabilisator. Die Kit-Objektive NIKKOR Z DX 16-50mm VR werden auch einzeln gehandelt, meist günstig, weil viele sie aus dem Set abgeben.
Wer eine Z 30, Z 50 oder Z fc mit dem Kit nutzt, fängt mit dem NIKKOR Z DX 24mm f/1.7 oder dem NIKKOR Z 40mm f/2 an. Wer reist, nimmt das DX 18-140mm VR dazu. Wer Vollformat hat, greift zum 50mm f/1.8 S. Der Beitrag zum ersten Objektiv erklärt die Entscheidung unabhängig vom System, der Kaufberater Festbrennweite oder Zoom die Abwägung zwischen 24mm und 18-140mm.
Ja. Alle NIKKOR Z Objektive nutzen dasselbe Z-Bajonett, FX-Objektive funktionieren an DX-Kameras ohne Adapter und ohne Einschränkung. Der Bildausschnitt wird um den Formatfaktor 1,5 enger, ein 40 mm wirkt an der Z 50 also wie ein 60 mm. Umgekehrt schaltet ein DX-Objektiv eine Z 6II oder Z 8 in den DX-Crop-Modus.
An Z 30, Z 50 und Z fc das NIKKOR Z DX 24mm f/1.7 oder das NIKKOR Z 40mm f/2. Das 24mm liefert einen Alltagsausschnitt um 36 mm, das 40mm einen Ausschnitt um 60 mm für Portraits. Beide sind lichtstark, klein und deutlich heller als das Kit-Zoom.
Über den Bajonettadapter FTZ passen F-Mount-Objektive an alle Nikon Z Kameras. Objektive mit eigenem Fokusmotor (AF-S, AF-P) behalten dabei den Autofokus, ältere Objektive ohne Motor müssen manuell fokussiert werden. Für Neueinsteiger ohne F-Objektive ist der Adapter kein Thema.
Z 30, Z 50 und Z fc haben keinen Bildstabilisator im Gehäuse, VR im Objektiv ist dort der einzige Ausgleich für Verwacklung. Bei Zooms wie dem Kit 16-50mm VR oder dem DX 18-140mm VR ist er eingebaut. Bei lichtstarken Festbrennweiten ohne VR reicht meist die kurze Verschlusszeit, die die offene Blende erlaubt.
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