Nikon NIKKOR Z 40mm f/2
202,90 € · Stand 2026-09-11
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Nikon
Normalbrennweite aus Nikons gehobener S-Reihe. Deutlich grösser und teurer als das 40mm f/2, dafür mit höherem optischem Anspruch.
Gedacht für: Wer am Z-Bajonett Wert auf die S-Linie legt.
Herstellerangaben
479,00 € · Preis vom 2026-09-11
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Einordnung
Das Nikon NIKKOR Z 50mm f1.8 S ist die Normalbrennweite aus Nikons S-Line für Kameras der Z-Serie. Es ist für Vollformat gerechnet, deutlich aufwendiger konstruiert als die günstigen 50-mm-Objektive früherer Generationen und richtet sich an alle, die am Z-Mount eine lichtstarke Festbrennweite mit hohem optischem Anspruch wollen: Porträt, Available Light, Reportage. Wer nur eine kleine, günstige Normalbrennweite sucht, findet im Katalog mit dem Nikon Z 40mm f/2 die passendere Wahl.
An Vollformat ist 50 mm die Brennweite, die dem natürlichen Seheindruck am nächsten kommt: kein Weitwinkel-Zug, keine Tele-Kompression. Mit f1.8 lässt sich das Motiv deutlich vom Hintergrund trennen, und bei wenig Licht bleiben die Verschlusszeiten kurz. Das macht die Festbrennweite zum Werkzeug für Porträts mit etwas Abstand, für Reportage in Innenräumen und für Available-Light-Fotografie am Abend, wo die Lichtstärke über Rauschen und Bewegungsunschärfe entscheidet.
Der Zusatz S markiert Nikons gehobene Linie. Der Anspruch ist nicht nur Lichtstärke, sondern gleichmäßige Schärfe von der Bildmitte bis in die Ecken schon bei offener Blende, saubere Farben, feine Details und ein ruhiges Bokeh. Wer aus der Spiegelreflex-Zeit ein AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G kennt, bekommt hier ein anderes Objektiv: größer, schwerer, mit deutlich höherem Aufwand in der Optik. Nikon nennt in den Herstellerangaben zwei ED-Glas-Linsen, zwei asphärische Linsen und die Nanokristallvergütung.
Das Objektiv trägt das Z-Bajonett und leuchtet den Vollformat-Bildkreis (FX) aus. Im Katalog passt es damit ohne Einschränkung an die Nikon Z 6II und die Nikon Z 8. Beide Gehäuse stabilisieren über den Sensor, was das fehlende VR ausgleicht.
An den DX-Gehäusen Nikon Z 50, Nikon Z fc und Nikon Z 30 passt es ebenfalls, ohne Adapter und ohne Crop-Modus, weil der Bildkreis den kleineren Sensor im DX-Format komplett abdeckt. Der Winkel des Bildfelds entspricht dort etwa 75 mm im Kleinbildformat, also der klassischen Porträtbrennweite. An einer Nikon Z fc wird das 50mm f1.8 S damit zum Porträtobjektiv, allerdings ohne Sensorstabilisierung, und die DX-Gehäuse sind spürbar kleiner als das Objektiv. Was der Formatfaktor bewirkt, erklärt der Artikel Sensorformate im Magazin.
Das große Z-Bajonett mit seinem kurzen Auflagemaß und großen Durchmesser ist der Grund, warum Nikon die S-Line so rechnen konnte: Die hintere Linse sitzt nah am Sensor, was Randabfall und Verzeichnung leichter korrigierbar macht. Objektive mit F-Bajonett brauchen an einer Z-Kamera den FTZ-Adapter, Objektive anderer Systeme passen nicht.
Der optische Aufbau ist der eigentliche Unterschied zu günstigeren Normalbrennweiten. ED-Glas reduziert Farbsäume an Kanten mit hohem Kontrast, asphärische Linsen halten die Detailschärfe zu den Rändern, und die Nanokristallvergütung unterdrückt Reflexe und Geisterbilder, wenn Lichtquellen im Bild stehen. Gegenlichtaufnahmen mit tiefstehender Sonne oder Straßenlaternen sind damit weniger riskant als mit einfacher vergüteten Objektiven. Bei Porträts zeigt sich das in Details wie Wimpern und Haaransatz, die auch bei f1.8 sauber gezeichnet bleiben, während der Hintergrund im Bokeh ohne harte Ränder verläuft.
Der Autofokus arbeitet laut Hersteller mit Schrittmotor und einer Mehrgruppenfokussierung, bei der zwei Linsengruppen getrennt bewegt werden. Das hält die Abbildungsleistung über den gesamten Fokusbereich konstant, auch im Nahbereich, und der AF ist leise genug für Videoaufnahmen mit dem Kameramikrofon. Das Gehäuse ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet, eine Gegenlichtblende liegt bei. Der Einstellring lässt sich an der Kamera statt mit dem manuellen Fokus auch mit Blende oder Belichtungskorrektur belegen.
Es hat keinen eigenen Bildstabilisator (VR). An Nikon Z 6II und Z 8 übernimmt der Sensor, an den DX-Gehäusen Z 50, Z fc und Z 30 gibt es keine Sensorstabilisierung; dort gilt für Fotos die alte Faustregel, dass die Verschlusszeit kürzer sein sollte als der Kehrwert der Brennweite. Für Video an DX bleibt die elektronische Stabilisierung, die den Bildausschnitt beschneidet. Mehr dazu im Artikel Bildstabilisierung.
Es ist keine Pancake-Optik. Gegenüber dem Z 40mm f/2 sind Gewicht und Länge deutlich höher, und das entscheidet darüber, ob eine Kamera noch in die Jackentasche passt. Die Naheinstellgrenze reicht für Detailaufnahmen, nicht für Makro. Und f1.8 ist lichtstark, aber nicht f1.2; wer maximale Freistellung des Motivs und noch mehr Bokeh will, findet das in der Z-Serie nur in der deutlich teureren und schwereren 1.2-Klasse.
Das Nikon NIKKOR Z 40mm f/2 ist die kompakte Normalbrennweite ohne S: einfacherer optischer Aufbau, etwas weiterer Bildwinkel, ein Bruchteil des Volumens. Für Alltag, Reise und Video aus der Hand ist es oft die praktischere Wahl, für Porträts mit maximaler Schärfe und Details bis in die Ecken das Nikon Z 50mm f1.8 S.
Das Nikon NIKKOR Z DX 24mm f/1.7 ist die Festbrennweite für die DX-Gehäuse Z 50, Z fc und Z 30. Der Bildwinkel entspricht dort etwa 36 mm, also Alltag statt Porträt; wer beides will, kombiniert das 24 mm mit dem 50mm f1.8 S als Porträtobjektiv.
Preis, Lieferung und ob das Objektiv auf Lager ist, zeigt diese Seite tagesaktuell aus den Amazon-Daten; die Bilder stammen ebenfalls von dort. Beim Kauf auf den Zusatz S und die Schreibweise 1:1,8 S achten, weil Nikon parallel das kleinere Z 40 mm 1:2 und ältere 50-mm-Objektive für das F-Bajonett führt, die nur mit Adapter passen. Welche Objektive sich sonst für die Z-Serie lohnen, ordnet die Kaufberatung Nikon Z Objektive ein.
Ja, ohne Adapter und ohne Crop-Modus, weil das Vollformat-Objektiv den kleineren DX-Sensor komplett ausleuchtet. Der Bildwinkel entspricht dort etwa 75 mm im Kleinbildformat, also der klassischen Porträtbrennweite. Die DX-Gehäuse haben allerdings keine Sensorstabilisierung.
Nein, das Objektiv hat kein VR. An Z 6II und Z 8 übernimmt der Sensor-Stabilisator im Gehäuse. An den DX-Kameras bleibt für Fotos die Regel, die Verschlusszeit kürzer als den Kehrwert der Brennweite zu halten, für Video die elektronische Stabilisierung.
Das 50 mm gehört zur S-Line: aufwendigerer optischer Aufbau mit ED-Glas, asphärischen Linsen und Nanokristallvergütung, Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit, dafür größer und schwerer. Das 40 mm ist die kompakte, günstige Normalbrennweite mit etwas weiterem Bildwinkel.
S steht für Nikons gehobene S-Line innerhalb der Z-Objektive. Diese Objektive sind auf gleichmäßige Schärfe und Details bis in die Ecken schon bei offener Blende, hochwertige Vergütung und abgedichtete Gehäuse ausgelegt. Objektive ohne S sind einfacher gebaut und meist kleiner.
Alternativen
202,90 € · Stand 2026-09-11
Details ansehen229,90 € · Stand 2026-09-11
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