Tamron 17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD (Fujifilm X)
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Sony
Telezoom für APS-C. Durch den Formatfaktor entspricht die Reichweite etwa 105-525 mm an Vollformat — die grösste Reichweite im Sortiment.
Gedacht für: Tiere, Sport und Bühne an Sony-APS-C.
Herstellerangaben
599,99 € · Preis vom 2026-09-11
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Einordnung
Das Sony E 70-350mm F4.5-6.3 G OSS, kurz SEL70350G, ist das Telezoom mit der größten Reichweite im Katalog: ein 5 fach Zoom für APS-C Kameras, dessen Bildwinkel durch den Formatfaktor etwa 105 bis 525 mm an Vollformat entspricht. Es gehört zu Sonys G Objektiven, hat einen optischen Bildstabilisator und ist für Tiere, Sport und Bühne an ZV-E10, Alpha 6100 und Alpha 6700 gebaut. Wer an Sony APS-C weiter als 210 mm kommen will, hat mit dem SEL70350G die einzige Option aus dem eigenen Haus.
Die Zielgruppe sind Fotografen an einer Sony Alpha 6700 oder Alpha 6100, die Motive nicht erreichen können: Vögel, Wild, Tiere im Zoo, Kinder auf dem Sportplatz, Musiker auf der Bühne oder Segelboote vor der Küste. Für diese Fälle sind 350mm an APS-C ein anderer Bereich als jedes Reisezoom, das meist bei 200 mm oder 210 mm Bildwinkel endet.
Die zweite Zielgruppe sind Reisende, die neben dem Standardzoom ein zweites Objektiv mit Reichweite mitnehmen wollen, ohne ein Vollformat Super Telezoom zu tragen. Ein APS-C Objektiv dieser Klasse bleibt in einem Rucksack neben der Kamera und dem Standardzoom Platz sparend. Wer noch bei der Frage steht, ob ein zweites Objektiv überhaupt sinnvoll ist, findet die Grundlagen im Ratgeber Das erste Objektiv.
Das E in der Bezeichnung steht bei Sony für Objektive, die für den APS-C Sensor gerechnet sind, im Gegensatz zu FE für Vollformat. Das SEL70350G passt ohne Adapter an alle E Mount Kameras:
| Kamera | Sensor | Bildwinkel entspricht |
|---|---|---|
| Sony ZV-E10, Sony Alpha 6100, Sony Alpha 6700 | APS-C | ca. 105 bis 525 mm |
| Sony Alpha 7 III, Sony Alpha 7 IV, Sony Alpha 7C II | Vollformat | ca. 105 bis 525 mm im APS-C Modus |
An einer Vollformatkamera schaltet das Gehäuse automatisch in den APS-C Ausschnitt und nutzt nur einen Teil des Sensors, die Auflösung sinkt entsprechend. Für Vollformat ist deshalb ein FE Telezoom die sinnvollere Wahl. Was der Formatfaktor bei Telebrennweiten bringt, erklärt der Beitrag Sensorformate.
Die Reichweite ist das Hauptargument, und Sony kombiniert sie mit der Ausstattung der G Reihe. Ein asphärisches Element und drei ED Glaselemente, Extra-low Dispersion, sollen laut Sony Abbildungsfehler über den gesamten Zoombereich unterdrücken, also auch bei 350mm, wo günstige Telezooms weich werden. Die zirkuläre Blende mit 7 Blendenlamellen sorgt für runde Unschärfekreise im Hintergrund, was bei Tierfotos mit Laub oder Lichtern im Hintergrund sichtbar ist.
Der XD Linearmotor ist das zweite Argument. Sony beschreibt ihn als schnell und präzise genug, um bewegte Motive zu verfolgen und das Geschwindigkeitspotenzial des Kameragehäuses auszunutzen. Zusammen mit der Motiverkennung der Alpha 6700, die Tiere und Vögel erkennt, ist das die Kombination für Sport und Wildlife an Sony APS-C. Der Autofokus arbeitet zudem leise, für Video mit Tonaufnahme ein Vorteil.
Die optische Bildstabilisierung OSS, bei Sony SteadyShot genannt, ist bei 350mm Brennweite kein Komfort, sondern Voraussetzung. Ohne Stabilisierung müsste die Verschlusszeit aus der Hand bei diesem Bildwinkel im Bereich von 1/500 s liegen, mit OSS bleiben auch längere Zeiten nutzbar. Dazu kommt laut Sony ein staub- und feuchtigkeitsresistentes Design für den Außeneinsatz.
Die Lichtstärke ist die Grenze. Bei 70 mm beginnt das Objektiv mit F4.5, am langen Ende bleibt F6.3. In der Dämmerung, im Wald oder in Hallen steigen die ISO Werte deshalb schnell, und die Bildstabilisierung hilft nur gegen Verwacklung, nicht gegen bewegte Tiere oder Sportler. Für Hallensport oder Konzerte mit wenig Licht ist ein lichtstarkes Tele die bessere, aber deutlich teurere Wahl.
Gewicht und Abmessungen liegen über allem, was sonst an eine ZV-E10 kommt, die Kombination wird kopflastig und passt nicht mehr in eine kleine Tasche. Der Nahbereich reicht für Blüten oder Schmetterlinge aus Distanz, ersetzt aber kein Makroobjektiv. Und unterhalb von 70 mm fehlt der komplette Weitwinkel- und Standardbereich, das E 70-350mm ist immer das zweite Objektiv, nie das einzige.
Ein direktes Konkurrenzobjektiv gibt es im Katalog nicht, der Sony E Mount hat unterhalb der Vollformat Telezooms keine zweite Option mit dieser Reichweite. Sinnvoll sind deshalb die Objektive, die den Bereich darunter abdecken.
Das Tamron 17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD schließt nach unten nahtlos an: 17 bis 70 mm mit durchgehender Lichtstärke F2.8, dann 70 bis 350mm mit dem Sony. Zwei Objektive decken damit alles von Weitwinkel bis Supertele ab.
Das Sigma 18-50mm F2.8 DC DN ist die kleinere Variante des Standardzooms, wenn das Sony Telezoom schon den Platz im Rucksack beansprucht. Das Sony SEL50F18F 50mm F1.8 ergänzt das Set um eine lichtstarke Porträtbrennweite für Abende, wo das Telezoom mit F6.3 nicht mehr mitkommt. Weitere Optionen sortiert die Kaufberatung Objektive für Sony E-Mount.
Bei 350mm hilft auch der beste Stabilisator nicht bei langen Belichtungen oder beim Warten auf ein Tier, dann trägt ein Stativ oder Einbein die Last. Passende Modelle stehen in der Bestenliste Reisestative für spiegellose Kameras. Die Streulichtblende ALC-SH156 liegt bei, ein Schutzfilter schont die Frontlinse im Gelände, mehr dazu im Beitrag Objektivfilter. Preis, Angebote und Lieferung werden tagesaktuell aus Amazon geladen.
An alle Kameras mit Sony E Bajonett. Gerechnet ist es für APS-C Gehäuse wie ZV-E10, Alpha 6100 und Alpha 6700, an denen die Reichweite etwa 105 bis 525 mm an Vollformat entspricht. An einer Alpha 7 läuft es automatisch im APS-C Modus mit geringerer Auflösung.
Ja, das OSS in der Bezeichnung steht für Optical SteadyShot, die optische Bildstabilisierung im Objektiv. Sie ist bei 350 mm entscheidend, weil ZV-E10 und Alpha 6100 keinen Stabilisator im Gehäuse haben. An der Alpha 6700 arbeiten beide Systeme zusammen.
Für Vögel im Garten, Wild am Waldrand und Tiere im Zoo ja, 525 mm Bildwinkel an Vollformat gerechnet sind die größte Reichweite im Sortiment. Für kleine Vögel in großer Entfernung oder Aufnahmen in der Dämmerung setzt die Lichtstärke F6.3 am langen Ende Grenzen.
Laut Sony ist das Design staub- und feuchtigkeitsresistent und für den Außeneinsatz unter schwierigen Bedingungen ausgelegt. Das gilt als Schutz gegen Nieselregen und Staub, nicht als Garantie gegen Wasser. Die Kamera sollte einen vergleichbaren Schutz haben, sonst ist sie das schwächste Glied.
Alternativen
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