Sony SEL35F18 35mm F1.8 OSS
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Sony
Festbrennweite für E-Mount, nutzbar an APS-C und Vollformat. An APS-C entspricht der Bildwinkel einer leichten Tele-Brennweite und damit dem klassischen Porträtbereich.
Gedacht für: Porträt an Sony-Gehäusen, APS-C wie Vollformat.
Herstellerangaben
159,00 € · Preis vom 2026-09-11
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Einordnung
Das Sony FE 50mm F1.8 (SEL50F18F) ist die günstigste lichtstarke Festbrennweite mit Vollformat-Bildkreis für E Mount. An einer Vollformatkamera ist es eine Normalbrennweite, an APS C wird daraus mit 75 mm Sichtwinkel ein Porträtobjektiv. Wer an einer Sony-Kamera zum ersten Mal Blende F1.8 will, landet meist hier.
Zwei Gruppen kaufen dieses Objektiv. Die erste hat eine Vollformatkamera wie die Alpha 7 III und sucht ein leichtes 50 mm F1.8 für Porträts, Alltag und Aufnahmen bei Nacht oder schlechtem Licht, ohne Gewicht und Preis eines F1.4-Objektivs. Die zweite Gruppe fotografiert an APS C, etwa mit der ZV-E10 oder Alpha 6100, und will ein Porträtobjektiv mit weichem Hintergrund. Für beide ist das SEL 50F18F ein Festbrennweitenobjektiv mit großer Blende, das beim späteren Wechsel zwischen den Formaten mitgenommen werden kann.
Wer an APS C dagegen eine Alltagsbrennweite sucht, die dem natürlichen Sehfeld entspricht, ist mit einer 35 mm Brennweite besser bedient. Dazu unten mehr.
Das Objektiv ist laut Sony für Vollformat E Mount Kameras gebaut, läuft aber an allen E Mount Gehäusen. An APS C nutzt die Kamera nur die Bildmitte, der Sichtwinkel entspricht dann laut Sony 75 mm.
| Kamera | Sensor | Bildwinkel entspricht |
|---|---|---|
| Alpha 7 IV, Alpha 7C II, Alpha 7 III | Vollformat | 50 mm |
| Alpha 6700, Alpha 6100, ZV-E10 | APS C | 75 mm |
Ein Vollformatobjektiv an APS C hat einen Nebeneffekt: Die Randbereiche der Optik, die meist am schwächsten sind, werden abgeschnitten. Das Bild wirkt dadurch bis in die Ecken gleichmäßiger als an Vollformat.
Die Blende F1.8 ist der Grund für den Kauf. Sie lässt gegenüber einem Kit-Zoom mit F5.6 rund drei Stufen mehr Licht durch, sodass der ISO Wert bei Nacht oder in Innenräumen niedrig bleiben kann. Bei offener Blende entstehen laut Sony wunderschöne Bokeh Effekte im Hintergrund, während das Motiv scharf bleibt. Die zirkulare Blende mit sieben Lamellen hält die Unschärfekreise rund, auch beim Abblenden um ein bis zwei Stufen.
Optisch setzt Sony auf ein asphärisches Element in einem weiterentwickelten Gaußschen Doppelobjektiv Prinzip. Das Ergebnis sind realistische Details, Texturen und Abstufungen in der Schärfeebene, bei einem Objektiv, das laut Hersteller kompakt, leicht und handlich bleibt. Das robuste Metallgehäuse soll für eine längere Lebensdauer sorgen als Kunststoff.
Beim Gewicht gehört das FE 50mm zu den leichtesten Vollformat-Festbrennweiten im Sony-System. An einer kleinen Kamera wie der Alpha 7C II ergibt das ein Set, das sich für aktive Aufnahmen gut handhaben lässt und in jede Fototasche passt.
Das SEL50F18F hat keinen optischen Bildstabilisator. An Gehäusen mit Stabilisierung im Body (Alpha 7 III, 7 IV, 7C II, 6700) spielt das keine Rolle, an der ZV-E10 oder Alpha 6100 muss die Verschlusszeit kurz genug bleiben.
Der Autofokus arbeitet mit einem Gleichstrommotor statt mit den Linearmotoren teurerer Sony-Objektive. Für Porträts und Alltag reicht das, für Video mit ständigen Fokuswechseln oder für schnellen Sport ist das Objektiv nicht die erste Wahl. Der Mindestfokussierabstand ist für Porträts unkritisch, die Vergrößerung reicht aber nicht für Makro. Eine Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit gibt es nicht. Wer mehr Lichtstärke will, braucht ein F1.4-Objektiv, das entsprechend größer und schwerer ausfällt.
Das Sony SEL35F18 35mm F1.8 OSS ist die APS C Alternative mit Normalbildwinkel und optischem Bildstabilisator. Für Alltag, Reportage und Video an der ZV-E10 ist es das passendere Objektiv, für Porträts mit Abstand zum Motiv das 50mm.
Das Sigma 50mm F1.4 DG DN Art hat dieselbe Brennweite mit einer Blendenstufe mehr Lichtstärke und Linearmotor-Autofokus. Es ist größer, schwerer und teurer, mit entsprechend höherem optischem Anspruch.
Das Sigma 85mm F1.4 DG DN Art ist die klassische Porträtbrennweite an Vollformat, wenn 50 mm zu nah am Gesicht sind.
Weitere Empfehlungen nach Bajonett stehen in der Kaufberatung Objektive für Sony E-Mount, eine Auswahl für Porträts in der Bestenliste Objektive für Porträtfotografie mit Sony E-Mount.
Preis und Angebote kommen tagesaktuell aus Amazon, ebenso Versandkosten und die Lieferzeit in Werktagen. Zum Lieferumfang gehören laut Sony Objektivdeckel vorn und hinten sowie eine Gegenlichtblende. Die Bewertungen auf der Produktseite stammen zu einem großen Teil von Benutzern, die das FE 50 mm als erste Festbrennweite gekauft haben.
Ja. Das SEL50F18F ist ein Vollformatobjektiv, läuft aber an allen E Mount Gehäusen. An APS C entspricht der Sichtwinkel laut Sony 75 mm, was einem klassischen Porträtobjektiv nahekommt.
Nein, das Objektiv hat keinen optischen Stabilisator. An Kameras mit Stabilisierung im Gehäuse wie Alpha 7 III, 7 IV, 7C II oder 6700 fällt das kaum ins Gewicht, an ZV-E10 und Alpha 6100 muss die Verschlusszeit kurz bleiben.
Für Interviews und Szenen mit wenigen Fokuswechseln ja. Der Autofokus arbeitet mit einem Gleichstrommotor, der langsamer ist als die Linearmotoren teurerer Sony-Objektive. Für schnelle Motivwechsel oder Sport gibt es passendere Optiken.
Das Sigma ist eine Blendenstufe lichtstärker, hat Linearmotor-Autofokus und ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Dafür ist es deutlich größer, schwerer und teurer. Das Sony FE 50mm ist die leichte, günstige Variante für den Einstieg.
Alternativen
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