Tamron 17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD (Fujifilm X)
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Sigma
Standardzoom mit durchgehender Lichtstärke F2.8 für APS-C — und dabei auffallend klein. Die durchgehende Blende bedeutet, dass die Helligkeit beim Zoomen konstant bleibt.
Gedacht für: Das eine Zoom, das an der APS-C-Kamera bleiben darf.
Herstellerangaben
513,67 € · Preis vom 2026-09-11
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Einordnung
Das Sigma 18-50mm F2.8 DC DN Contemporary ist ein kompaktes Standardzoom für spiegellose APS-C-Kameras mit Sony E-Mount. Es deckt den Bereich vom moderaten Weitwinkel bis zur kurzen Porträtbrennweite ab und hält die Blende F2.8 über den gesamten Zoombereich konstant. Wer an einer Sony ZV-E10 oder Alpha 6700 das Kit-Zoom durch ein einziges, deutlich lichtstärkeres Objektiv ersetzen will, landet fast zwangsläufig bei diesem Sigma.
Die Brennweite von 18 bis 50 mm entspricht am APS-C-Sensor etwa 27 bis 75 mm im Kleinbildformat (KB-Äquivalent). Das ist der Bereich, in dem die meisten Alltagsaufnahmen entstehen: Straße, Reise, Familie, Innenräume, Porträts mit etwas Abstand. Der entscheidende Unterschied zum mitgelieferten Kit-Objektiv ist die Lichtstärke. Ein Power-Zoom wie das 16-50 mm von Sony schließt beim Zoomen bis auf F5.6, das Sigma 18-50mm bleibt bei F2.8. Am langen Ende sind das zwei Blendenstufen mehr Licht.
Zwei Gruppen profitieren davon besonders. Fotografen, die viel bei wenig Licht unterwegs sind, bekommen bei gleichem ISO-Wert kürzere Verschlusszeiten oder bei gleicher Zeit weniger Rauschen. Und wer filmt, kann die Blende einmal einstellen und beim Zoomen darauf vertrauen, dass die Helligkeit nicht wegbricht. Für Sport und Tiere mit großem Abstand ist das 18-50mm F2.8 dagegen zu kurz, dort braucht es ein Telezoom.
Die Katalogversion trägt das Sony-E-Bajonett. Das Kürzel DC in der Sigma-Nomenklatur steht für Objektive, die auf den APS-C-Sensor gerechnet sind, DN für spiegellose Kameras. Im Katalog passen damit die Sony ZV-E10, die Sony Alpha 6100 und die Alpha 6700. An Vollformat-Gehäusen wie der Alpha 7 IV lässt sich das Objektiv anschließen, die Kamera schaltet dann aber in den APS-C-Crop-Modus und nutzt nur einen Teil des Sensors. Als Dauerlösung an Vollformat ist es nicht gedacht.
Sigma bietet das 18-50mm F2.8 DC DN Contemporary laut Hersteller auch für L-Mount, Fujifilm X-Mount und Canon RF-Mount an. Das sind eigene Produkte mit eigener Artikelnummer. Wer eine Fujifilm X-M5 oder eine Canon EOS R50 besitzt, braucht die jeweilige Variante, die Sony-E-Version passt dort nicht. Diese Katalogseite bezieht sich ausschließlich auf das Objektiv für Sony E-Mount.
Die Kombination aus durchgehender Blende F2.8 und der kompakten Bauform ist der eigentliche Kaufgrund. F2.8-Standardzooms gab es für APS-C lange nur in Größe und Gewicht von Vollformat-Objektiven. Das Sigma 18-50mm ist laut Hersteller ausdrücklich als kompaktes APS-C-Zoom-Objektiv für spiegellose Kameras ausgelegt und bleibt entsprechend leicht, ohne dass die Lichtstärke darunter leidet. An einer ZV-E10 ist die Kombination handlich genug für Vlogs aus der Hand.
Wie andere Objektive der Contemporary-Serie setzt Sigma auf ein Gehäuse aus Thermally Stable Composite (TSC), einem Kunststoff, der sich bei Temperaturwechseln ähnlich verhält wie Aluminium, und auf die Super-Multi-Layer-Vergütung gegen Streulicht und Geisterbilder. Eine Gegenlichtblende liegt laut Hersteller bei. Der Autofokus arbeitet mit einem Schrittmotor, der leise genug für Videoaufnahmen ist. Die kurze Fokusdistanz am Weitwinkelende reicht für Nahaufnahmen von Speisen oder Produkten, ohne dass ein Makro-Objektiv nötig wäre.
Es hat keinen optischen Bildstabilisator. An der Alpha 6700 gleicht der Sensor-Stabilisator im Gehäuse das aus, an der ZV-E10 und der Alpha 6100 bleibt für Video nur die elektronische Stabilisierung, die den Bildausschnitt beschneidet. Wer häufig aus der Hand filmt, sollte das einrechnen. Details stehen im Artikel Bildstabilisierung.
Der Zoombereich beginnt bei 18 mm, nicht bei 16 mm wie das Kit-Objektiv. Der Unterschied klingt klein, ist in Innenräumen aber sichtbar: Der eine Schritt zurück fehlt manchmal. Einen Blendenring gibt es nicht, die Blende wird an der Kamera gestellt. Wie bei vielen kompakten Zooms für spiegellose Kameras wird die Verzeichnung am Weitwinkelende per Objektivprofil in der Kamera und im RAW-Konverter korrigiert; wer die Korrektur abschaltet, sieht sie. Und für ausgeprägte Freistellung ist F2.8 bei 50 mm weniger wirksam als eine F1.8-Festbrennweite.
Das Tamron 17-70mm F2.8 verfolgt denselben Ansatz mit durchgehender Lichtstärke, reicht am langen Ende weiter und bringt einen eigenen Bildstabilisator mit. Dafür ist es deutlich größer und schwerer; an der ZV-E10 kippt die Balance nach vorn.
Das Sigma 16mm F1.4 DC DN Contemporary ist die Festbrennweite aus derselben Serie: weiter, zwei Blendenstufen lichtstärker, aber ohne Zoom. Für Vlogging und Innenräume ist es die Wahl, wenn die Brennweite feststeht.
Das Sony SEL35F18 35mm F1.8 OSS ist die kleine Festbrennweite mit Stabilisator. Wer meist bei einer Brennweite bleibt, bekommt dort mehr Lichtstärke bei weniger Volumen; wer flexibel bleiben will, beim 18-50mm F2.8 DC DN Contemporary.
Preis, Versand und Lieferzeit auf dieser Seite kommen tagesaktuell von Amazon. Beim Kauf auf den Zusatz “für Sony E” achten, weil die L-Mount-, Fujifilm-X- und Canon-RF-Varianten des Sigma 18-50mm F2.8 DC DN Contemporary unter fast identischem Namen laufen. Welche Objektive sich sonst für Sony E-Mount lohnen und ob eine Festbrennweite der bessere erste Zukauf wäre, ordnet die Kaufberatung Objektive für Sony E-Mount ein.
Mechanisch ja, das Sony-E-Bajonett ist dasselbe. Die Kamera schaltet aber in den APS-C-Crop-Modus, weil das Objektiv nur den kleineren Bildkreis ausleuchtet. An einer Alpha 7 wird also nur ein Teil des Sensors genutzt, als Dauerlösung ist das nicht sinnvoll.
Nein. An der Alpha 6700 übernimmt der Stabilisator im Gehäuse, an der ZV-E10 und der Alpha 6100 bleibt nur die elektronische Videostabilisierung der Kamera. Wer viel aus der Hand filmt, sollte das vor dem Kauf einrechnen.
Mit dem Formatfaktor 1,5 der Sony-APS-C-Sensoren entspricht der Bildwinkel etwa 27 bis 75 mm im Kleinbildformat. Das ist der klassische Standardzoom-Bereich vom moderaten Weitwinkel bis zur kurzen Porträtbrennweite.
Laut Hersteller ja, für L-Mount, Fujifilm X-Mount und Canon RF-Mount. Das sind jeweils eigene Produkte mit eigener Artikelnummer. Diese Katalogseite bezieht sich auf die Version mit Sony-E-Bajonett.
Alternativen
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Details ansehen384,50 € · Stand 2026-09-11
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