Sony SEL50F18F 50mm F1.8
159,00 € · Stand 2026-09-11
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Sigma
Lichtstarke Normalbrennweite aus Sigmas Art-Reihe für Vollformat. Eine Blendenstufe heller als die üblichen F1.8-Objektive, entsprechend grösser und schwerer.
Gedacht für: Available Light und ausgeprägte Freistellung an Vollformat.
Herstellerangaben
969,00 € · Preis vom 2026-09-11
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Einordnung
Das Sigma 50mm F1.4 DG DN Art ist eine lichtstarke Normalbrennweite für spiegellose Vollformatkameras mit Sony E-Mount. Es ist gebaut für Available Light und ausgeprägte Freistellung: Menschen in Innenräumen, Abendlicht, Details mit weichem Hintergrund. Gegenüber den üblichen F1.8-Objektiven bringt es mehr Lichtstärke, dafür ein größeres und schwereres Gehäuse. Wer an einer Sony Alpha 7 IV oder Alpha 7 III ein 50mm 1.4 sucht, findet in diesem Objektiv die Art-Variante, die Abbildungsleistung über Kompaktheit stellt.
50 mm an Vollformat sind die Normalbrennweite: Der Bildwinkel wirkt natürlich, ohne Weitwinkelverzerrung und ohne Tele-Kompression. Das macht das 50er zur Brennweite für Reportage, Alltag, Halbporträts und Food, also für Fotografen, die eine Festbrennweite an der Kamera lassen und mit den Füßen zoomen.
Der Unterschied zwischen F1.4 und F1.8 klingt klein, ist aber gut eine halbe Blendenstufe. Bei wenig Licht bedeutet das eine kürzere Verschlusszeit oder einen niedrigeren ISO-Wert, bei Porträts eine noch dünnere Schärfeebene und ein weicheres Bokeh. Wer diese Reserve braucht oder will, greift zum Sigma 50mm. Wer vor allem klein und leicht will, zum Sony SEL50F18F.
DG steht bei Sigma für Objektive mit Vollformat-Bildkreis, DN für Objektive, die für spiegellose Kameras gerechnet sind. Die Katalogversion hat das Sony-E-Bajonett (Sony nennt die Vollformat-Variante des Anschlusses auch FE-Mount) und passt an die Alpha 7 III, Alpha 7 IV und Alpha 7C II. An APS-C-Gehäusen wie der Alpha 6700 wirkt es durch den Formatfaktor wie ein 75-mm-Porträtobjektiv, was durchaus gewollt sein kann.
Sigma fertigt die DG DN Objektive zusätzlich für L-Mount, das Bajonett von Panasonic, Leica und Sigma. Die L-Mount-Version passt an eine Lumix S9, nicht an eine Sony, und ist ein eigenes Produkt unter fast identischem Namen. Firmware-Updates laufen an Sony E über die Kamera.
Der Autofokus arbeitet laut Hersteller mit einem HLA-Motor (High-response Linear Actuator), einem Linearantrieb, der die Fokusgruppe schnell und leise bewegt. Das zielt auf die Augen- und Motivverfolgung der aktuellen Sony-Gehäuse und auf Video, wo ein hörbarer Fokusmotor stört. Sigma spricht in den Herstellerangaben von hervorragender optischer Leistung im gesamten Bildfeld, also auch in den Ecken bei offener Blende, dem klassischen Schwachpunkt lichtstarker 50er.
Zur Bedienung gehören laut Hersteller ein Blendenring mit Klick-Schalter (abschaltbare Rastung für Video) und Blendenring-Sperre, eine belegbare AFL-Taste und ein AF/MF-Schalter. Die Struktur ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt, das Gehäuse laut Sigma schlank und kompakt für ein Objektiv dieser Klasse. Eine Super-Multi-Layer-Vergütung soll Geisterbilder im Gegenlicht reduzieren, eine Gegenlichtblende liegt laut Hersteller bei. Die abgerundeten Blendenlamellen sorgen für ein rundes Bokeh auch abgeblendet.
Es hat keinen Bildstabilisator, an den Alpha-7-Gehäusen übernimmt der Sensor im Body. Es ist größer und schwerer als die F1.8-Objektive von Sony, was an einer kompakten Alpha 7C II auffällt. Die Naheinstellgrenze reicht für Detailaufnahmen, ein Makro ist es nicht. Eine F1.2 wie beim Sony G Master ist es ebenfalls nicht; wer die letzte Reserve an Lichtstärke braucht, zahlt dafür mit noch mehr Volumen. Und an APS-C verliert es den natürlichen Bildwinkel, für Reportage an einer Alpha 6700 ist das Sigma 16mm F1.4 DC DN oder das Sony 35mm die passendere Wahl.
Das Sony SEL50F18F 50mm F1.8 ist die kompakte Variante derselben Brennweite: weniger Lichtstärke, keine Bedienelemente, aber leicht genug für die Jackentasche. Für den Einstieg in Festbrennweiten oft die vernünftigere Wahl.
Das Sigma 85mm F1.4 DG DN Art ist das Schwestermodell für Porträts: gleiche Lichtstärke, engerer Bildwinkel, mehr Abstand zum Motiv. Wer beide besitzt, deckt Reportage und Porträt mit zwei Art-Objektiven ab.
Das Tamron 28-75mm F2.8 deckt 50 mm bei F2.8 mit ab. Wer sich nicht auf eine Brennweite festlegen will, ist mit dem Zoom flexibler und verzichtet auf zwei Blendenstufen. Wer an Nikon Z fotografiert, findet mit dem Nikon Z 50mm f/1.8 S das Pendant für das eigene Bajonett.
Weitere Porträtobjektive für Sony E stehen in der Bestenliste Objektive für Porträtfotografie mit Sony E-Mount. Preis, Versand und Lieferzeit auf dieser Seite kommen tagesaktuell von Amazon. Beim Kauf auf den Zusatz “für Sony E” achten, die L-Mount-Version des Sigma 50mm F1.4 DG DN Art läuft unter demselben Namen.
Das Sigma ist gut eine halbe Blendenstufe lichtstärker, hat einen Blendenring, eine AFL-Taste und ein abgedichtetes Gehäuse. Das Sony ist deutlich kleiner und leichter. Wer F1.4 und die Bedienelemente braucht, nimmt das Sigma; wer ein kompaktes 50er sucht, das Sony.
Ja, das Sony-E-Bajonett ist dasselbe. An einer Alpha 6700 wirkt es durch den Formatfaktor wie ein 75-mm-Porträtobjektiv. Der Bildkreis ist für Vollformat gerechnet, an APS-C wird nur die Bildmitte genutzt.
Nein. An der Alpha 7 III, 7 IV und 7C II übernimmt der Sensor-Stabilisator im Gehäuse. Bei 50 mm und F1.4 sind die Verschlusszeiten meist kurz genug, um aus der Hand zu fotografieren.
HLA steht für High-response Linear Actuator, einen Linearmotor, den Sigma laut Hersteller für schnellen und leisen Autofokus einsetzt. Er ist auf die Augen- und Motivverfolgung der aktuellen Sony-Gehäuse und auf Video ausgelegt.
Alternativen
159,00 € · Stand 2026-09-11
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