DJI Mini 3 Fly More Combo mit DJI RC
569,00 € · Stand 2026-09-11
Details ansehenDrohnen im Vergleich
DJI Mini 3 vs Mini 4 Pro: Die kurze Antwort lautet, dass die DJI Mini 4 Pro die bessere Drohne ist, die DJI Mini 3 Fly More Combo aber das bessere Paket. Wer regelmäßig zwischen Bäumen, an Gebäuden oder in der Nähe von Menschen fliegt, nimmt die Mini 4 Pro wegen ihrer Hinderniserkennung in alle Richtungen. Wer über offenem Gelände filmt und drei Akkus plus Fernsteuerung im Set haben will, ist mit der Mini 3 Fly More Combo besser bedient. Die DJI Mini 2 Fly More Combo bleibt die günstigere Option, wenn 4K mit 30 fps reicht.
Dieser Vergleich stützt sich ausschließlich auf die Herstellerangaben, die zu beiden Modellen im Katalog stehen. Was DJI nicht nennt, bleibt hier offen. Nicht zu verwechseln sind die beiden Modelle mit der Mini 3 Pro, die zwischen ihnen liegt und nicht im Katalog geführt wird.
Beide Drohnen gehören zur DJI Mini Serie, wiegen laut Hersteller unter 249 Gramm und tragen die Klasse C0. Damit ist für beide kein Kompetenznachweis A1/A3 vorgeschrieben, wohl aber Betreiberregistrierung und Haftpflichtversicherung. Was die EU-Drohnenverordnung darüber hinaus verlangt, erklärt die Übersicht Drohne unter 250 Gramm.
| Merkmal | DJI Mini 3 Fly More Combo | DJI Mini 4 Pro mit RC 2 |
|---|---|---|
| Gewicht und Klasse | unter 249 g, C0 | unter 249 g, C0 |
| Video | 4K UHD HDR, Dual Native ISO | 4K/60 fps HDR |
| Hochformat | Kamera dreht um 90° | Vertikale Videos in 4K |
| Hinderniserkennung | keine Rundum-Sensorik | omnidirektional |
| Flugzeit laut DJI | bis zu 38 Minuten | 34 Minuten |
| Videoübertragung | keine Angabe im Katalog | 20 km |
| Fernsteuerung | DJI RC | DJI RC 2 |
| Akkus im Paket | drei | keine Angabe |
Die Tabelle zeigt bereits das Muster: Die Mini 4 Pro gewinnt bei Sensorik, Bildrate und Übertragung, die Mini 3 gewinnt beim Umfang und bei der angegebenen Flugzeit.
Die DJI Mini 4 Pro erkennt laut Hersteller Hindernisse in alle Richtungen. DJI nennt das omnidirektionale Hindernisvermeidung, im englischen Datenblatt Obstacle Sensing. Für die Praxis heißt das: Die Drohne kann Äste, Wände oder Masten erkennen, bevor sie damit kollidiert, auch seitlich und nach hinten. Bei automatischen Kamerafahrten und beim Verfolgen eines Motivs ist das die Funktion, die den Unterschied zwischen einem gelungenen Clip und einem Absturz macht.
Die DJI Mini 3 hat diese Rundum-Sensorik nicht. Der Katalog nennt die omnidirektionale Hinderniserkennung ausdrücklich als Hauptunterschied zur Mini 4 Pro. Wer die Mini 3 fliegt, übernimmt das Erkennen von Hindernissen selbst, hält Abstand und verzichtet auf enge Passagen. Über Wiesen, Küsten und Feldern fällt das kaum ins Gewicht. In Wäldern, Innenhöfen oder an Fassaden dagegen jedes Mal.
Beide Modelle filmen 4K in HDR. Die Mini 4 Pro nennt dazu 60 fps, was flüssigere Bewegungen erlaubt und Spielraum für leichte Verlangsamung im Schnitt lässt. Die Mini 3 gibt DJI mit 4K UHD, HDR und Dual Native ISO an, ohne Angabe zur Bildrate im Katalog. Für beide Modelle nennt der Hersteller die Hochformat-Funktion: Die Mini 3 dreht die Kamera um 90 Grad, die Mini 4 Pro liefert vertikale Videos in 4K. Für Reels und Stories sind beide damit gleich gut aufgestellt.
Zur Sensorgröße, zu 10-Bit-Aufnahmen oder zu Farbprofilen macht der Katalog keine Angaben. Deshalb steht dazu hier nichts. Wer die Bildqualität im Detail vergleichen will, findet die vollständigen Datenblätter beim Hersteller. Die Grundlagen zur Bildwirkung im Luftbild stehen im Artikel zu Drohnen für Luftaufnahmen.
Bei der Videoübertragung nennt DJI für die Mini 4 Pro 20 km zur Fernsteuerung RC 2. Für die Mini 3 steht im Katalog keine Reichweitenangabe. Wichtig für die Einordnung: Solche Werte gelten unter Idealbedingungen, und in der EU muss die Drohne ohnehin in Sichtweite bleiben. Eine hohe Reichweitenangabe sagt vor allem etwas über die Stabilität des Live-Bilds bei Störungen aus, nicht darüber, wie weit man fliegen darf.
Bei der Flugzeit liegt laut Hersteller die Mini 3 mit bis zu 38 Minuten vor der Mini 4 Pro mit 34 Minuten. Beides sind Maximalwerte unter Herstellerbedingungen. Im Alltag mit Wind, Kälte und Kamerafahrten bleibt weniger übrig, und zwar bei beiden Modellen. Der praktische Unterschied liegt deshalb weniger in den vier Minuten als in der Frage, wie viele Akkus im Paket liegen.
Die Mini 3 kommt im Katalog als Fly More Combo mit der Fernsteuerung DJI RC und drei Akkus. Damit sind laut Herstellerangabe über zwei Stunden Flugzeit an einem Tag möglich, ohne zwischendurch zu laden. Für Reisen und Tagesausflüge ist das der entscheidende Vorteil des Pakets.
Die Mini 4 Pro ist im Katalog als Drohne mit Fernsteuerung DJI RC 2 gelistet. Zusatzakkus nennt die Produktangabe nicht. Wer mit der Mini 4 Pro ähnlich lange fliegen will wie mit der Mini 3 Combo, plant Ersatzakkus als Zukauf ein. Bei der Entscheidung zählt also nicht nur die Drohne, sondern das gesamte Paket.
Die Mini 3 Fly More Combo ist die richtige Wahl, wenn die Aufnahmen über offenem Gelände entstehen: Landschaft, Küste, Felder, Seen. Dort fehlt die Hinderniserkennung nicht, und drei Akkus verlängern den Tag in der Luft. Auch für Einsteiger, die erst herausfinden wollen, wie oft die Drohne wirklich mitkommt, ist der Einstieg mit dem vollständigen Paket sinnvoll. Die Kamera liefert 4K HDR mit Hochformat, mehr brauchen die meisten Reise- und Familienclips nicht.
Die Mini 4 Pro lohnt sich, wenn drei Bedingungen zutreffen: Es wird oft in der Nähe von Hindernissen geflogen, automatische Kamerafahrten und Motivverfolgung sind geplant, und 60 fps in 4K sind für den Schnitt gewünscht. Dann bezahlt man den Aufpreis für Sicherheit und Bildrate. Wer außerdem später in die Air-Serie wechseln will, etwa zur DJI Air 3S mit zwei Kameras, sammelt mit der Mini 4 Pro schon Erfahrung mit derselben Sensorik.
Die DJI Mini 2 Fly More Combo ist die ältere Generation und bleibt eine Option, wenn das Budget den Ausschlag gibt. Der Hersteller nennt 4K mit 30 fps, 12-MP-Fotos, 3-Achsen-Gimbal, OcuSync 2.0 mit bis zu 10 km Übertragung, 31 Minuten Flugzeit und drei Akkus im Paket. HDR, Hochformat-Kamera und Hinderniserkennung fehlen. Wer das Fliegen lernen will und die Clips vor allem auf dem Smartphone anschaut, verliert damit wenig.
Keines der beiden Modelle braucht einen Kompetenznachweis, ein Kurs dafür ist erst bei schwereren Drohnen sinnvoll. Die 20 km Übertragung der Mini 4 Pro sind kein Argument für weitere Flüge, weil die Sichtweite die Grenze setzt. Und wer ohnehin nur über Feldern fliegt, zahlt bei der Mini 4 Pro für Sensoren, die selten auslösen. Zubehör wie ND-Filter oder Landeplattformen kann warten, Ersatzakkus dagegen nicht.
Wer zwischen Bäumen und Gebäuden fliegt, entscheidet sich für die Mini 4 Pro und plant Ersatzakkus ein. Wer über freiem Gelände filmt und gleich ein komplettes Set will, nimmt die Mini 3 Fly More Combo. Für den Einstieg mit kleinstem Einsatz bleibt die Mini 2. Welche weiteren Einsteigermodelle es im Katalog gibt, zeigt die Übersicht Drohne für Einsteiger.
Die Hinderniserkennung. Die Mini 4 Pro erkennt laut DJI Hindernisse in alle Richtungen, die Mini 3 hat diese Rundum-Sensorik nicht. Wer nah an Bäumen, Gebäuden oder Personen fliegt, merkt den Unterschied bei jedem Flug.
Ja. Die Mini 3 Fly More Combo im Katalog enthält laut Hersteller drei Akkus und die Fernsteuerung DJI RC. Die Mini 4 Pro ist im Katalog als Paket mit der Fernsteuerung RC 2 gelistet, Zusatzakkus nennt die Produktangabe nicht.
Beide Modelle liegen laut DJI unter 249 Gramm und gehören zur Klasse C0. Nach der EU-Drohnenverordnung ist dafür kein Kompetenznachweis A1/A3 nötig. Betreiberregistrierung und Haftpflichtversicherung bleiben trotzdem Pflicht, verbindlich ist die jeweils aktuelle Fassung der Verordnung.
Als günstigere Option ja. Die Mini 2 Fly More Combo filmt 4K mit 30 fps, bringt drei Akkus und laut DJI 31 Minuten Flugzeit mit. HDR-Video, Hochformat-Kamera und Hinderniserkennung fehlen gegenüber den neueren Modellen.
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