Tamron 17-28mm F/2.8 Di III RXD (Sony E)
749,99 € · Stand 2026-09-11
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Sigma
Weitwinkelzoom für Vollformat mit durchgehender Blende F2.8, deutlich leichter als vergleichbare Hersteller-Zooms. Deckt den Bereich ab, der für Innenräume und Landschaft gebraucht wird.
Gedacht für: Vollformat-Weitwinkel ohne das Gewicht der 14-24er-Klasse.
Herstellerangaben
799,00 € · Preis vom 2026-09-11
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Einordnung
Das Sigma 16-28mm F2.8 DG DN Contemporary ist ein Weitwinkelzoom für Vollformatkameras mit Sony E-Mount und durchgehender Lichtstärke F2.8. Das DG DN Zoom deckt den Bereich ab, der für Landschaft, Innenräume und Architektur gebraucht wird, und ist laut Hersteller deutlich leichter und kompakter gebaut als die 14-24er-Klasse. Wer an einer Sony Alpha 7 IV oder Alpha 7C II ein Weitwinkel-Zoomobjektiv ohne das Gewicht und den Preis der Profi-Zooms sucht, ist mit dem Sigma 16-28 mm an der richtigen Stelle.
Sigma nennt als Zielgruppe Landschafts-, Hochzeits- und Reisefotografen. Das ist eine treffende Beschreibung: 16 mm reichen für weite Landschaften und enge Räume, 28 mm für Gruppen und Reportage. Die durchgehende F2.8 des DG DN ist für Hochzeitsfotografen in dunklen Kirchen und Sälen wichtig, für Landschaftsfotografen weniger, weil dort meist abgeblendet und vom Stativ gearbeitet wird. Für sie zählt eher das geringe Gewicht der Ausrüstung auf langen Wanderungen.
Das Sigma 16-28mm F2.8 DG DN Contemporary ist außerdem die Ergänzung nach unten für alle E-Mount-Fotografen, die bereits ein 28-75 oder 24-70 besitzen. Der Anschluss ist bei 28 mm nahtlos, es entsteht keine Lücke zwischen beiden Objektiven, und beide teilen sich denselben Filterdurchmesser-Bereich für Schraubfilter.
Sigma DG kennzeichnet den Vollformat-Bildkreis, DN die Rechnung für spiegellose Kameras. Die Katalogversion des Sigma 16-28 mm DG DN trägt das Sony-E-Bajonett und passt an die Alpha 7 III, Alpha 7 IV und Alpha 7C II. An APS-C-Gehäusen mit Sony E-Mount wie der Alpha 6700 lässt sich das Vollformat-Objektiv anschließen, wirkt dort aber wie ein 24-42-mm-Zoom und verliert genau das, wofür es gekauft wird. Für APS-C an Sony E-Mount ist das Tamron 11-20mm F2.8 die passende Wahl.
Sigma bietet das 16-28mm F2.8 DG DN Contemporary auch für L-Mount an, das Bajonett von Panasonic, Leica und Sigma. Die L-Mount-Variante passt an eine Panasonic Lumix S9, nicht an eine Sony E-Mount Kamera. Beide Varianten laufen unter demselben Namen, beim Kauf zählt der Zusatz “für Sony E-Mount”.
Der offensichtlichste Vorteil sind die Abmessungen. Sigma hat das 16-28mm F2.8 DG DN Contemporary laut Hersteller leicht und kompakt ausgelegt, und anders als die meisten Ultraweitwinkel-Zooms mit 14 mm hat das Objektiv keine gewölbte Frontlinse, sondern ein normales Filtergewinde. Schraubfilter, Polfilter und ND-Filter lassen sich direkt aufsetzen, ohne Filterhalter-System. Für Landschaftsfotografen, die mit Grauverlaufs- oder Polfiltern arbeiten, ist das ein praktischer Unterschied, mehr dazu im Artikel Objektivfilter.
Die durchgehende Lichtstärke F2.8 hält die Belichtung beim Zoomen konstant. Laut Hersteller nutzt die optische Konstruktion FLD-Linsen und asphärische Linsen, die Farbsäume und Verzeichnung am Weitwinkel-Ende in Grenzen halten sollen; Sigma spricht von überragender Bildqualität, also von hoher Auflösung bis in die Bildecken. Contemporary ist bei Sigma die Linie, die Bildqualität und Kompaktheit gegeneinander abwägt, während die Art-Reihe die Abbildungsleistung über die Größe stellt. Ein AF/MF-Schalter am Tubus gehört laut Hersteller zu den Objektiveigenschaften, der Autofokus arbeitet leise genug für Video, und das Gehäuse ist gegen Staub und Spritzwasser am Bajonett geschützt.
Das 16-28mm F2.8 DG DN Contemporary hat keinen Bildstabilisator. An den Alpha-7-Gehäusen gleicht der Sensor im Body das aus, und bei 16 bis 28 mm sind Verwacklungen ohnehin weniger kritisch als bei Tele. Das 16-28 mm beginnt bei 16 mm, nicht bei 14 mm: Wer den extremen Bildwinkel für Astrofotografie oder sehr enge Räume braucht, wird hier nicht fündig. Einen Blendenring gibt es nicht, der Fokus wird über die Kamera oder den Fokusring gesteuert. Und F2.8 reicht für Freistellung am Weitwinkelobjektiv kaum aus; wer den Hintergrund auflösen will, braucht eine Festbrennweite wie das Sigma 50mm F1.4 DG DN Art. Länge und Gewicht sind für ein Vollformat-Objektiv mit F2.8 gering, ein Pancake ist es trotzdem nicht.
Das Tamron 17-28mm F2.8 Di III RXD verfolgt dieselbe Idee: leichtes F2.8-Weitwinkelzoom für Sony E-Mount, einen Millimeter weniger am kurzen Ende. Es gibt es nur für Sony E-Mount, das Sigma 16-28mm F2.8 DG DN Contemporary auch für L-Mount.
Das Tamron 24mm F2.8 Di III OSD ist eine Festbrennweite mit Nahgrenze im Makrobereich. Wer nur gelegentlich Weitwinkel braucht und dafür nah ans Motiv will, kommt damit günstiger und kleiner weg.
Das Tamron 28-75mm F2.8 ist kein Ersatz, sondern der Partner des 16-28mm F2.8 DG DN Contemporary: Beide zusammen ergeben eine durchgehende F2.8-Strecke von 16 bis 75 mm. Weitere Empfehlungen für ein Zoom-Objektiv oder eine Festbrennweite ordnet die Kaufberatung Festbrennweite oder Zoom ein.
Für Landschaftsaufnahmen mit dem Sigma 16-28 mm F2.8 DG DN Contemporary gehört ein Stativ dazu, Modelle für spiegellose Kameras stehen in der Bestenliste Reisestative. Preis, Versandkosten, Lieferzeit und Zustand des Produkts (neu oder gebraucht) auf dieser Seite kommen tagesaktuell von Amazon, alle Preise dort verstehen sich inklusive MwSt. Ob das Objektiv auf Lager ist, zeigt die Angabe zur Lieferzeit neben dem Preis. Beim Kauf auf den Zusatz “für Sony E” achten, bevor das Produkt in den Warenkorb wandert, denn die L-Mount-Version läuft unter demselben Namen Sigma 16-28mm F2.8 DG DN Contemporary. Die Bewertung auf der Produktseite fällt für beide Varianten gemeinsam aus; wer Bilder und Bewertung zum 16-28 mm an der eigenen Kamera sucht, achtet in den Rezensionen auf den genannten Anschluss. Für den Wert des Objektivs beim Wiederverkauf zählt, dass Sigma Contemporary Objektive an Sony E-Mount weit verbreitet sind.
Mechanisch ja, das DG DN ist aber für Vollformat gerechnet. An einer Alpha 6700 wirkt es wie ein 24-42-mm-Zoom und verliert das Weitwinkel, für das es gekauft wird. Für APS-C ist das Tamron 11-20mm F2.8 die passende Wahl.
Ja. Anders als viele Ultraweitwinkel-Zooms mit 14 mm hat es keine gewölbte Frontlinse, Schraubfilter wie Polfilter oder ND-Filter passen direkt. Ein Filterhalter-System ist nicht nötig.
Nein. An der Alpha 7 III, 7 IV und 7C II übernimmt der Sensor-Stabilisator im Gehäuse. Bei 16 bis 28 mm sind Verwacklungen ohnehin weniger kritisch als bei langen Brennweiten.
Ja, Sigma bietet es für Sony E und L-Mount an. Die L-Mount-Version passt an Panasonic Lumix S, Leica SL und Sigma fp. Diese Katalogseite zeigt die Version mit Sony-E-Bajonett.
Alternativen
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