Sony SEL11F18 11mm F1.8
459,99 € · Stand 2026-09-11
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Tamron
Ultraweitwinkel-Zoom für APS-C mit durchgehender Blende F2.8. An APS-C entspricht das etwa 17-30 mm — der weiteste Bereich, den man an diesem Format sinnvoll bekommt.
Gedacht für: Architektur und enge Innenräume an APS-C.
Herstellerangaben
636,82 € · Preis vom 2026-09-11
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Einordnung
Das Tamron 11-20mm F2.8 Di III-A RXD (Modell B060) ist ein Ultra-Weitwinkel-Zoom für spiegellose APS-C-Kameras mit Sony E-Mount. Der Brennweitenbereich entspricht etwa 17 bis 30 mm im Kleinbildformat, die Blende F/2.8 bleibt über den gesamten Bereich konstant. Es ist das weiteste Zoom, das man an einer Sony ZV-E10 oder Alpha 6700 mit dieser Lichtstärke bekommt, gedacht für Architektur, enge Innenräume, Landschaften und Vlogging.
An APS-C-Kameras beginnt das Kit-Zoom bei 16 mm, also etwa 24 mm im Kleinbildformat. Für viele Motive reicht das, für enge Räume, hohe Gebäude und dramatische Perspektiven nicht. Das Tamron 11-20mm F2.8 setzt genau darunter an: 11 mm ergeben einen Blickwinkel, der ganze Zimmer erfasst, ohne dass ein Schritt zurück nötig ist. Tamron beschreibt es in den Herstellerangaben als Ultra-Weitwinkel-Zoom für spektakuläre Perspektiven, und das trifft es.
Drei Gruppen treffen dieses Objektiv. Architektur- und Landschaftsfotografen, die an APS-C bleiben und nicht ins Vollformat wechseln wollen. Vlogger, die die Kamera am Arm halten und sich mit Umgebung im Bild sehen wollen; F/2.8 hilft dort in Innenräumen. Und Fotografen, die Tamrons 17-70mm F/2.8 schon haben: Tamron nennt beide als lichtstarkes Zoom-Duo für APS-C-Systemkameras, zusammen decken sie 11 bis 70 mm bei durchgehender Blende ab. Zusätzlich lässt sich am kurzen Ende sehr nah fokussieren, was Tamron als Weitwinkel-Makrofotografie bezeichnet: Vordergrund groß, Hintergrund weit.
Di III-A ist Tamrons Kürzel für spiegellose Objektive, die auf den APS-C-Sensor gerechnet sind. Die Katalogversion ist das Di III-A RXD für Sony E-Mount und passt an die Sony ZV-E10, die Alpha 6100 und die Alpha 6700. An Sony-Vollformatkameras lässt es sich anschließen, die Kamera schaltet dann aber in den APS-C-Crop-Modus; als Dauerlösung ist das nicht gedacht.
Laut Hersteller gibt es das 11-20 mm auch als Variante für Fujifilm X-Mount und als Variante für Canon RF-S. Das sind eigene Produkte, die Sony-E-Version passt weder an eine Fujifilm X-T5 oder X-H2 noch an eine Canon EOS R50. Wer im X-System unterwegs ist, bekommt mit der Fujifilm-X-Variante eine lichtstarke Alternative zum XF 10-24mm F4 von Fujifilm, das eine Blende weniger Licht hat, dafür einen Stabilisator. Was der Formatfaktor mit der Brennweite macht, erklärt der Artikel Sensorformate.
Der wichtigste Punkt ist die Kombination aus 11 mm und F/2.8. Ultraweitwinkel-Zooms für APS-C gibt es von mehreren Herstellern, aber meist mit F4 oder variabler Blende. Die konstante Lichtstärke bedeutet zwei Dinge: in Innenräumen und bei Dämmerung kürzere Verschlusszeiten, und beim Filmen eine Belichtung, die sich beim Zoomen nicht ändert. Für Astro-Aufnahmen ist F/2.8 bei 11 mm brauchbar, der weite Blick erlaubt längere Belichtungszeiten, bevor Sterne zu Strichen werden.
Der Autofokus arbeitet mit dem RXD-Schrittmotor (Rapid eXtra-silent stepping Drive), der leise fokussiert und deshalb für Videoaufnahmen mit Kameramikrofon geeignet ist. Die Naheinstellgrenze am kurzen Ende ist so gering, dass Motive fast an der Frontlinse scharf werden. Tamron nutzt für die Reihe eine Fluor-Vergütung an der Frontlinse gegen Fingerabdrücke und Wassertropfen und denselben Filterdurchmesser wie beim 17-70 mm, sodass ein Satz Filter für beide reicht. Die Bildqualität profitiert laut Hersteller von der Auslegung auf den APS-C-Sensor: Das Objektiv muss keinen Vollformat-Bildkreis ausleuchten und bleibt entsprechend kompakt.
Es hat keinen Bildstabilisator. Anders als das 17-70mm F/2.8 mit VC hat das 11-20 mm keine eigene Stabilisierung. An der Alpha 6700 übernimmt der Sensor, an ZV-E10 und Alpha 6100 bleibt für Video nur die elektronische Stabilisierung mit Beschnitt. Bei 11 mm fallen Verwacklungen bei Fotos weniger auf als bei Tele, aber wer viel aus der Hand filmt, sollte das wissen. Mehr unter Bildstabilisierung.
Der Brennweitenbereich endet bei 20 mm, also vor der Normalbrennweite; Porträts und Alltag brauchen ein zweites Objektiv. Verzeichnung und Randabdunklung bei 11 mm korrigiert das Gehäuse per Profil, in der Bildbearbeitung sieht man beides ohne Profil. Es gibt keinen AF/MF-Umschalter und keinen Blendenring, alles läuft über die Kamera. Und wer später ins Vollformat wechselt, nimmt das Objektiv nicht mit; dort ist das Tamron 17-28mm F/2.8 Di III RXD das Gegenstück.
Das Sony SEL11F18 11mm F1.8 ist die Festbrennweite mit demselben kurzen Ende: kleiner, leichter, mehr Lichtstärke, aber ohne Zoom. Wer immer bei 11 mm bleibt, etwa fürs Vlogging, ist damit besser bedient.
Das Sigma 16mm F1.4 DC DN Contemporary ist zwei Blendenstufen lichtstärker, aber deutlich enger. Für Innenräume mit Freistellung ist es die Wahl, für Architektur zu eng.
Das Tamron 17-70mm F/2.8 Di III-A VC RXD ist der vorgesehene Partner: Standardzoom mit Stabilisator, das dort weitermacht, wo das 11-20 mm aufhört. Wer nur ein Objektiv will, nimmt zuerst das 17-70 mm.
Für Architektur mit exakten Linien und für Astro-Aufnahmen gehört ein Stativ dazu, bei einem so kompakten Zoom reicht ein leichtes Modell aus der Bestenliste Reisestative für spiegellose Kameras. Ein Polfilter am gemeinsamen Filtergewinde mit dem 17-70 mm lohnt sich für Landschaftsfotografie mit Himmel und Wasser.
Preis und Lieferzeit auf dieser Seite kommen tagesaktuell aus den Amazon-Daten. Beim Kauf auf die Modellnummer B060 und den Zusatz “für Sony E” achten, weil die Fujifilm-X- und Canon-RF-Varianten unter fast gleichem Namen laufen. Welche Objektive sich sonst für Sony E-Mount lohnen, ordnet die Kaufberatung Objektive für Sony E-Mount ein.
Nein. Die offizielle Bezeichnung des Modells B060 lautet laut Hersteller 11-20mm F/2.8 Di III-A RXD, ohne VC; manche Händlerlistungen führen das Kürzel trotzdem im Namen. An der Alpha 6700 übernimmt der Sensor-Stabilisator, an ZV-E10 und Alpha 6100 bleibt für Video die elektronische Stabilisierung.
Mit dem Formatfaktor 1,5 der Sony-APS-C-Sensoren entspricht der Bildwinkel etwa 17 bis 30 mm im Kleinbildformat. Das ist echtes Ultraweitwinkel am kurzen Ende und ein moderates Weitwinkel am langen Ende, der Bereich endet vor der Normalbrennweite.
Laut Hersteller ja, als eigene Varianten für Fujifilm X-Mount und für Canon RF-S. Es sind getrennte Produkte, die Sony-E-Version passt nicht an eine Fujifilm oder Canon. Diese Katalogseite bezieht sich auf die Variante für Sony E-Mount.
Mechanisch ja, das Bajonett ist dasselbe. Die Kamera schaltet aber in den APS-C-Crop-Modus, weil das Objektiv nur den kleineren Bildkreis ausleuchtet. Für Vollformat ist das Tamron 17-28mm F/2.8 Di III RXD das passende Gegenstück.
Alternativen
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