DJI Air 3S Fly More Combo mit RC 2
1.221,06 € · Stand 2026-09-11
Details ansehenAkku
Drohnenakkus enthalten meist Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Zellen. Diese speichern viel Energie bei vergleichsweise geringem Gewicht. Werden sie beschädigt, falsch gelagert oder unsachgemäß transportiert, kann das zu Überhitzung und im ungünstigen Fall zu einem Brand führen.
Mit ein paar festen Abläufen lässt sich das Risiko im Alltag verringern. Dazu gehören eine Sichtkontrolle vor dem Flug, geschützte Kontakte beim Transport und eine passende Lagerung, wenn die Drohne längere Zeit nicht genutzt wird. Für verbindliche Angaben zu einem konkreten Akku sind immer die Hinweise des Herstellers und die Vorgaben der Fluggesellschaft maßgeblich. Warum sich für den Einstieg ein Paket mit mehreren Akkus lohnen kann, erklärt die Übersicht Drohne für Einsteiger.
Die Bestimmungen für Lithium-Akkus können je nach Fluggesellschaft, Flugroute und Art des Akkus unterschiedlich sein. Prüfe deshalb vor der Abreise die aktuellen Hinweise der Fluggesellschaft. Berücksichtige auch mögliche Umstiege: Auf einer Reise können mehrere Anbieter beteiligt sein, deren Vorgaben voneinander abweichen.
Wichtig sind vor allem drei Angaben:
Findest du auf dem Akku keine eindeutige Kapazitätsangabe, rate nicht. Sieh in den Unterlagen des Herstellers nach oder frage bei der Fluggesellschaft nach, bevor du zum Flughafen fährst. Ein mündlicher Hinweis am Schalter lässt sich nicht immer rechtzeitig einholen, wenn ein Akku wegen fehlender Angaben nicht mitgenommen werden darf.
Lose Ersatzakkus gehören in der Regel ins Handgepäck und nicht ins aufgegebene Gepäck. Die konkrete Regelung muss jedoch vor jeder Reise geprüft werden. Auch für eine Drohne mit eingebautem Akku können besondere Vorgaben gelten, etwa zur Mitnahme oder zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Einschalten.
Schütze die Kontakte jedes Ersatzakkus einzeln. Dafür eignen sich eine passende Schutzhülle oder eine getrennte, nicht leitende Verpackung. So können Metallgegenstände wie Schlüssel oder Münzen nicht versehentlich beide Pole berühren. Klebeband über den Kontakten kann ebenfalls eine Möglichkeit sein, sofern es sich rückstandsfrei entfernen lässt und der Akku dadurch nicht beschädigt wird.
Lege Akkus so ins Handgepäck, dass sie nicht gequetscht oder stark bewegt werden. Ein loses Fach, in dem sie mit Werkzeug, Schlüsseln oder anderen harten Gegenständen zusammenstoßen, ist ungünstig. Achte außerdem darauf, dass die Akkus während der Reise nicht unbeabsichtigt eingeschaltet oder durch Druck auf einen Knopf aktiviert werden.
Kontrolliere den Akku vor der Abreise auf sichtbare Schäden. Dazu zählen Risse, Verformungen, aufgeblähte Gehäuse, ungewöhnliche Verfärbungen und Spuren von ausgelaufener Flüssigkeit. Auch ein Akku, der sich ohne erkennbaren Grund stark erwärmt oder auffällig riecht, sollte nicht weiterverwendet werden.
Nimm einen beschädigten oder auffälligen Akku nicht einfach mit an Bord. Verpackung allein macht ihn nicht sicher. Kläre das weitere Vorgehen mit dem Hersteller oder der zuständigen Entsorgungsstelle; bei Unsicherheit zur Flugreise ist die Fluggesellschaft die passende Anlaufstelle. Akkus gehören zudem nicht in den Hausmüll.
Lade Akkus rechtzeitig vor der Reise und prüfe, ob Ladegerät und Kabel sicher verstaut sind. Vermeide es, einen Akku unbeaufsichtigt oder auf einer leicht entflammbaren Unterlage zu laden. Verwende nur ein Ladegerät, das für den jeweiligen Akkutyp vorgesehen ist.
Während des Flugs gelten die Anweisungen des Kabinenpersonals. Wenn ein Akku ungewöhnlich heiß wird, anschwillt oder Rauch entwickelt, melde es sofort. Versuche nicht, eine auffällige Erwärmung zu ignorieren oder den Akku ohne Rücksprache in ein Gepäckfach zu legen.
Nach der Landung sollten Akkus zunächst auf sichtbare Veränderungen geprüft werden, insbesondere wenn das Gepäck stark gestoßen oder gequetscht wurde. Ist ein Akku beschädigt oder auffällig warm, lade ihn nicht. Lass ihn abkühlen, halte Abstand zu leicht entflammbaren Materialien und kläre den sicheren Umgang mit einer geeigneten Fachstelle.
Eine längere Flugpause ist ein guter Anlass, Akkus zu reinigen, zu prüfen und passend einzulagern. Die genaue Empfehlung zur Lagerung unterscheidet sich je nach Akku. Das Handbuch des Herstellers hat daher Vorrang, vor allem bei Vorgaben zum Ladezustand und zu den Lagerbedingungen.
Ein Akku sollte nicht über längere Zeit vollständig geladen oder vollständig entladen herumliegen, sofern die Herstellerangaben nichts anderes vorsehen. Viele Akkus sind für eine längere Lagerung mit einem mittleren Ladezustand vorgesehen. Welche Einstellung dafür passend ist, steht in den jeweiligen Unterlagen.
Wenn der Akku nach dem letzten Flug fast leer ist, lade ihn vor der Winterpause nach Herstellervorgabe auf den empfohlenen Lagerzustand. Ist er voll geladen, solltest du ihn nicht monatelang unverändert so liegen lassen. Die Selbstentladung kann dazu führen, dass ein Akku mit der Zeit einen sehr niedrigen Ladezustand erreicht. Kontrolliere ihn deshalb gelegentlich und lade ihn bei Bedarf nach den Herstellerhinweisen nach.
Wähle einen trockenen Platz mit möglichst gleichmäßigen Bedingungen. Direkte Sonne, Heizkörper, Frost und feuchte Räume sind ungeeignet. Ein geschlossener, gut belüfteter Aufbewahrungsort schützt vor Staub und versehentlichem Kontakt mit Gegenständen. Lagere Akkus nicht in der Nähe von Papier, Textilien oder anderen leicht entflammbaren Materialien.
Entnimm den Akku aus der Drohne, wenn die Herstellerhinweise das für die Lagerung vorsehen. So vermeidest du, dass das Gerät unbemerkt Strom zieht oder versehentlich eingeschaltet wird. Bewahre Akkus getrennt von Werkzeug und Kleinteilen auf, die Kontakte überbrücken oder das Gehäuse beschädigen könnten.
Ein Akku, der im Winter stark abgekühlt ist, sollte nicht sofort geladen werden. Lass ihn zuerst in einer trockenen Umgebung auf normale Raumtemperatur kommen und beachte die Ladehinweise des Herstellers. Kondenswasser kann entstehen, wenn ein kalter Akku rasch in eine warme, feuchte Umgebung gebracht wird. Öffne oder erhitze ihn nicht, um den Vorgang zu beschleunigen.
Auch beim Fliegen wirkt sich Kälte auf die verfügbare Leistung aus. Plane im Winter deshalb vorsichtig und brich den Flug ab, wenn die Anzeige oder das Flugverhalten auf eine kritische Akkusituation hindeutet. Die zulässigen Einsatzbedingungen ergeben sich aus den Angaben zur Drohne und zum Akku. Ein Akku, der nach der Nutzung ungewöhnlich warm ist, sollte vor dem Laden erst abkühlen.
Eine kurze Kontrolle vor und nach dem Flug hilft, Veränderungen früh zu bemerken. Achte auf ein intaktes Gehäuse, saubere Kontakte und eine sichere Befestigung in der Drohne. Entferne Staub mit einem trockenen, weichen Tuch. Flüssigkeiten und scharfe Reinigungsmittel können Kontakte oder Gehäuse angreifen.
Lade den Akku auf einer stabilen, nicht leicht entflammbaren Unterlage und halte dich an die Angaben zum Ladegerät. Decke Akku und Ladegerät während des Ladens nicht ab. Beende den Ladevorgang, wenn der Akku auffällig heiß wird, sich verformt oder ungewöhnlich riecht. Ein beschädigter Akku darf nicht mit einem Ladeversuch auf seine Funktion geprüft werden.
Vermeide starke Stöße, Durchstechen und Druck auf das Gehäuse. Auch ein Sturz kann innere Schäden verursachen, die von außen zunächst kaum zu erkennen sind. Wenn sich ein Akku nach einem Aufprall anders verhält oder sichtbare Veränderungen zeigt, verwende ihn nicht weiter, bis der Zustand fachkundig beurteilt wurde.
Für Flugreisen gehören aktuelle Vorgaben, geschützte Kontakte und eine sichere Unterbringung zusammen. Über den Winter bleiben Drohnenakkus am besten trocken, vor Hitze und Frost geschützt und mit dem vom Hersteller empfohlenen Lagerzustand. Sichtbare Schäden oder auffällige Veränderungen sind ein Grund, den Akku nicht weiter zu nutzen.
Wer mit der Drohne auf Reisen filmt, sollte außerdem die Regeln für Aufnahmen von Personen und Häusern kennen.
Weitere Beiträge und Geräte zum Thema findest du in der Rubrik Drohnen.
Stand: September 2026. Verbindlich sind für die Mitnahme die aktuellen Vorgaben der Fluggesellschaft, für Laden und Lagerung die Herstellerangaben zum jeweiligen Akku.
Wh steht für Wattstunden und beschreibt die gespeicherte Energie. Die Angabe wird häufig verwendet, wenn Fluggesellschaften Regeln für mitgeführte Akkus festlegen. Sie ist nicht mit einer Prozentanzeige des Ladezustands zu verwechseln.
Das hängt von den Vorgaben der Fluggesellschaft und den Anweisungen an Bord ab. Lade einen Akku im Flugzeug nur, wenn es ausdrücklich erlaubt ist und die zuständigen Personen keine Einschränkung nennen. Im Zweifel bleibt der Akku ausgeschaltet und unbenutzt.
Gib ihn bei einer geeigneten Sammelstelle für Batterien und Akkus ab, statt ihn in den Hausmüll zu werfen. Schütze die Kontakte bis zur Abgabe vor Kurzschlüssen. Bei beschädigten oder aufgeblähten Akkus solltest du vor dem Transport die Annahmebedingungen der Sammelstelle klären.
Versuche nicht, die Angabe zu schätzen oder aus dem Ladezustand abzuleiten. Prüfe die Herstellerunterlagen und frage bei der Fluggesellschaft nach, ob der Akku mitgeführt werden darf. Kann die Kapazität nicht geklärt werden, plane die Reise nicht mit diesem Akku im Gepäck.
Dazu passend
1.221,06 € · Stand 2026-09-11
Details ansehen569,00 € · Stand 2026-09-11
Details ansehen849,00 € · Stand 2026-09-11
Details ansehen189,83 € · Stand 2026-09-11
Details ansehen